Als ich heute Morgen um 8.46 in den RegionalExpress von Wolfsburg nach Hannover gestiegen bin, war das Wetter noch ziemlich trübe und vor allem kühl – knapp 10 Grad. In Hannover angekommen wurde es dann aber stündlich besser. Zum Startschuss des Jubiläums-Halbmarathons zeigte sich dann sogar schon die Sonne. Los gings auf die kommenden 21,1 km.

Die ersten Kilometer sind in jedem Jahr davon geprägt, das eigene Lauftempo und ausreichend Platz zu den anderen Teilnehmern zu finden: Rechts. links, schnell, langsam, Zickzack…. Zwischen Kilometer 6 und 8 hatte ich dann mein Lauftempo gefunden – die Zeit pro Kilometer bewegte sich zwischen 5 und 5 1/2 Minuten, ein sehr gutes Tempo, um die 2-Stunden-Marke endlich mal zu knacken.

Die ersten 10km hatte ich dann nach etwas mehr als 54 Minuten hinter mir und weiter ging. Ab Kilometer 15 wurden dann – wie in jedem Jahr – die Beine schwerer und die Kilometerzeit langsamer, bis sogar 5.45/km. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir jedoch, solange ich selbst dieses Tempo halten würde, läge meine Zielzeit unter 2 Stunden. Von dieser Erkenntnis beflügelt ging es auf die letzten Kilometer.

Kilometer 19-21 waren dann trotz allem die härtesten… Beim meinem Trainings-HM am vergangenen Sonntag musste ich hier noch relativ häufig gehen, weil ich keine Kraft mehr in den Beinen hatte. Dies wollte ich heute unbedingt vermeiden! Glücklicherweise hat das super Wetter etliche Besucher an die Strecke gelockt, die vor allem auf den letzten Meter für erhebliche Unterstützung sorgten. So konnte ich nach 1:57:50 über die Ziellinie laufen und hatte endlich meine persönliche Bestzeit unter 2 Stunden erreicht. 🙂