*offthetopic* WOW – ist das tatsächlich mein erster Blog-Beitrag für 2018??? Asche auf mein Haupt, ich gelobe Besserung! *eom*

Heute stand mit dem 36. Celler WASA-Lauf der (jährliche) Einstieg in die „Wettkampfsaison“ an. Und in den vergangenen 3 Wochen fühlte ich mich ein bißchen wie das „täglich grüßende Murmeltier“:

  • rechtzeitig zum Wettkampf bekam ich einen Anflug von Männerschnupfen
  • rechtzeitig zum Wettkampf wanderte das Thermometer von einstelligen Minusgraden auf zweistellige Plusgrade
  • rechtzeitig zum Wettkampf begann das Regenwetter

Folglich also beste Wettkampfbedingungen. 😉

Obwohl ich in den vergangenen Tagen noch Bedenken hatte, ob ich tatsächlich auf der vollen Distanz von 20 km antreten sollte, bin ich doch voll motiviert nach Celle gefahren. Das lag natürlich nicht zuletzt an der tatkräftigen Unterstützung meiner Familie. 😉

Entgegen den Wettervoraussagen sollte es tatsächlich ein beinah regenfreier Lauf bei knapp 15 Grad Außentemperatur und bewölktem Himmel werden. Grundsätzlich also gute Laufbedingungen (bis auf den Temperaturunterschied zum Training).

Um Punkt 13.15 Uhr ging es dann mit dem typischen Kanonenschuss auf den Rundkurs. Nach rund 2 km hatte sich das Feld um mich herum sortiert und ich konnte ohne Gedränge oder Beeinträchtigungen mein Tempo laufen. Mein einziger Gedanke zu dem Zeitpunkt: „Bloß nicht zu schnell starten, bloß nicht zu schnell starten.“ Zum Glück fand ich relativ schnell vier Mitläufer in meinem Tempo, die mich zeitweise auch einbremsten. 🙂

Erst gegen Ende der dritten Runde bzw. zu Beginn der vierten machten sich meine Beine bemerkbar. Natürlich war das ein Resultat des „lediglich 1x die Woche Laufens“, ich hätte es jedoch deutlich schlimmer erwartet. Die jeweiligen Runden lief ich noch immer unter 28 Minuten, was quasi genau meinem Zieltempo entsprach.

Richtig hart wurden dann allerdings die letzten 3 Kilometer, da ich mehrfach überlegte, doch ein Stück zu gehen und die Muskulatur zu lockern. Dank des letzten verbliebenden Mitläufers (Grüße an Jörg) konnte ich jedoch meinen Schweinehund überwinden und kam nach – offiziell gemessenen – 1:52:59 ins Ziel – YEAH! Die Generalprobe für den HAJ-(Halb)Marathon in 4 Wochen war somit geglückt!